Praxis für Physiotherapie und Osteopathie
Praxis für Physiotherapie und Osteopathie

Häufige Fragen

In diesem Bereich möchten wir versuchen, die von Ihnen am häufigsten gestellten Fragen zu beantworten.

 

Was ist Osteopathie?

Über diese Frage könnte man Seitenweise schreiben. Nehmen wir einmal an, Ihr Körper sei ein Auto. Dieses Auto hat nun bei einem Unfall einen total Schaden erlitten und Sie möchten es wieder reparieren. Würden Sie jetzt mit diesem Auto von einer Fachwerkstatt in die andere fahren und jede dieser Werkstätten stellt auf eine andere Weise fest, das Ihr Auto kaputt ist. Die wenigsten fangen an, Ihr Auto zu reparieren. Ein Osteopath wäre in unserem Beispiel der Mechaniker, der sich mit jedem Fabrikat auskennt und sowohl ausbeulen, reparieren, die Elektronik instalieren, lackieren, polieren, ... kann. Osteopathen sehen den Körper immer als eine Einheit und nicht als die Summe vieler Einzelteile.

 

Wie häufig muss man behandelt werden?

Ein Mechaniker, der ein ganzes Auto reparieren muss, benötigt hierfür deutlich länger als bei einem einfachen Reifenwechsel. Je mehr Probleme sich über die Zeit bei Ihnen angesammelt haben, umso häufiger müssten Sie behandelt werden. Wir sind allerdings nur Dienstleister und somit entscheiden Sie, wann die Behandlung zu Ende ist.

 

Was kostet eine osteopathische Behandlung?

Die Kosten belaufen sich bei der Erstuntersuchung auf 110,-€ (55min) und für die weiteren Behandlungen auf 60,-€ (25min).

 

Ist Osteopathie gefährlich?

Nein! Statistisch gesehen, passieren beim Frisör mehr Schlaganfälle als bei allen Manipulationen von Ärzten, Chiropraktikern und Osteopathen zusammen. Ein Restrisiko kann niemals ausgeschlossen werden, daher ist es von großer Wichtigkeit, das Sie bei der Befragung alle Ihre bisherigen Probleme, Unfälle und Medikamente angeben, damit wir uns ein genaues Bild von Ihnen machen können. 

 

Ist Osteopathie ein eigenständiger Beruf?

In Deutschland ist die Osteopathie nicht anerkannt und darf somit nur von Ärzten und Heilpraktikern durchgeführt werden.

 

Woran erkennt man einen gut ausgebildeten Osteopathen?

Die Ausbildung zum Osteopathen dauert 5 Jahre und endet mit einer Prüfung. Da der Begriff Osteopath in Deutschland nicht geschützt ist, kann sich jeder nach dem Lesen eines osteopathie Buches bereits Osteopath nennen. Aus diesem Grund sollten Sie immer nachfragen, wo die Ausbildung absolviert wurde und wie lange diese gedauert hat. Ebenso sollte der Osteopath sich regelmäßig weiterbilden. Unter "Team" können Sie unsere Ausbildungen und Fortbildungen anschauen.

 

Kann Osteopathie mit einen Rezept für Krankgengymnastik verrechnet werden?

Nein. Dies wäre Rezeptbetrug und der Osteopath würde sich strafbar machen. Versicherungsrechtlich wäre es auch bedenklich, da die Physiotherapie anders abgesichert ist, als die Osteopathie, so dass es im Streitfall zu Problemen kommen kann.

 

Können geimpfte Kinder Osteopathisch behandelt werden?

Eine Impfung ist ein großer Eingriff in den menschlichen Organismus und gerade Säuglinge bis 6 Monate haben noch gar kein eigenes Immunsystem, so dass die Impfung dort zu einer großen Belastung/Schädigung führen kann. Daher bitten wir Sie darauf zu achten, dass eine Behandlung Ihres Kindes erst ca  3-7 Tage nach der Impfung erfolgt um eine zu große Belastung Ihres Kindes zu verhindern. 

Leider kommen die meisten Kinderärzte heutzutage Ihrer Pflicht nicht nach, Eltern über die Risiken und Nebenwirkungen einer Impfung aufzuklären. Sollten Sie Fragen zur Impfung oder zu Alternativen haben, können Sie uns gerne ansprechen.

 

Ist Chiropraktik und Osteopathie das gleiche?

Nein. Chiropraktiker behandeln größtenteils Blockierungen von Gelenken. Osteopathie ist umfassender. Hier werden der Bewegungsapparatt, Organe, der Schädel und die Verbindungen (Myofasziale Ketten) die im Körper bestehen, in die Behandlung mit einbezogen. So kann eine Störung in der Organbeweglichkeit zu ständigen Blockierungen der Wirbelsäule führen. Reines "Einrenken" der Blockierung würde hier zu keiner dauerhaften Verbesserung führen. 

 

Der Kinderarzt / Orthopäde ist der Meinung: "Das verwächst sich schon wieder!" Stimmt das?

In den meisten Fällen leider nicht oder haben Sie schon mal gesehen, das eine Beule im Auto von alleine wieder rauskommt? Bei Schädelverformungen wachsen häufig Haare drüber und eine schiefe Wirbelsäule sieht man auch nur im Schwimmbad. Erst Jahre später wird dann durch Krankengymnastik versucht, die Wirbelsäule wieder aufzurichten, was häufig auch nach einer vielzahl von Therapien nicht mehr gelingt und der Patient mit der Verformung leben muss. Dies könnte man alles vermeiden, wenn man in frühen Jahren / Monaten diese "Verdrehungen" bereits löst. Säuglinge mit asymmetrischem Schädel können bis 6 Monate meist vollständig korrigiert werden. Verdrehungen in der Wirbelsäule können bis zum Ende des Wachstums (16-18Lebensjahr) deutlich verbessert wenn nicht sogar vollständig korrigiert werden. 

 

Woran erkenne ich, das mein Kind Probleme hat?

Bei Säuglingen sollte man direkt nach der Geburt bereits darauf achten, dass der Kopf zu beiden Seiten gedreht werden kann. Sowohl in Rückenlage als auch in Bauchlage. Sollte dies nicht gehen, liegt meist eine Störung in der Halswirbelsäule vor. Wenn Ihr Kind eine Lieblingsseite hat, ist dies auch ein Hinweis auf eine Störung.

Bei Kindern die bereits laufen, sollten Sie auf ein gerades Becken achten. Anhaltspunkte für eine Verdrehung sind unterschiedlich hohe Schultern- und Beinlängenunterschiede. Die Beinlänge können Sie in Rückenlage kontrollieren, indem Sie die Beine zusammen legen und auf die Innenknöchel schauen, diese sollten auf gleicher Höhe sein. Häufig kann man auch an den Schuhen eine asymetrische Abnutzung erkennen.

 

Werden die Kosten für eine osteopathische Behandlung von den Gesetzlichen Kassen übernommen?

Seit einigen Jahren haben die gesetzlichen Kassen begonnen, osteopathische Behandlungen teilweise zu übernehmen. Ob Ihre Kasse dazu gehört und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, erfragen Sie bitte driekt bei Ihrer Krankenkasse.

 

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